Ja, aber ... dann darf ich ja gar nichts mehr essen!
- Beginn:
- Mi., 11. Nov. 2026, 17:00
- Ende:
- Mi., 11. Nov. 2026, 20:15
- Anmeldeschluss:
- Mo., 9. Nov. 2026, 17:00
- Kurs-Nr.:
- H4/26-2
- Preis:
- 99,00 EUR pro Platz
- Ort:
- Online
- Diesen Kurs buchen
- Trainer:
- Frau Jutta Kamensky
Beschreibung
„Ja, aber ... dann darf ich ja gar nichts mehr essen!“
Gelassen im Gespräch bleiben, wenn die Angst vor Verzicht das neue Essverhalten ausbremst
Manche Klienten hören bei Veränderung oft nicht: „Da könnte Ihnen gut tun.“
Sie hören:
„Jetzt muss ich auf alles verzichten, was gut schmeckt.“
Und schon wird aus einem Beratungsgespräch eine Verzichtsverhandlung mit eingebauter Alarmanlage:
„Ja, aber das brauche ich.“
„Ja, aber, dann fehlt mir was.“
„Ja, aber, ich muss mir doch auch mal was gönnen können."
"Ja, aber, das schmeckt doch so gut."
Wer jetzt mit Vernunft, Einsicht, Nährwerten oder dem nächsten guten Ratschlag um die Ecke kommt, darf sich warm anziehen.
Das ist der Augenblick, wo Beratung anspruchsvoll wird, denn das "Aber" hat bereits Platz genommen.
Unter dem Protest liegt kein böser Wille. Da meldet sich oft eine innere gute Absicht, die etwas Wichtiges schützen will: Sicherheit, Belohnung, Selbstbestimmung, Genuss oder den Wunsch nach Geselligkeit.
Für den Klienten klingt Veränderung dann nicht nach Entlastung, sondern erst einmal nach Verlust und Verzicht: weniger vom Guten, mehr Anstrengung - na prima.
Wer es versteht, kann anders reagieren, als nun das "Ja, aber" weg zu diskutieren und um jede Wurstscheibe zu feilschen: ruhiger, gezielter und näher an dem, was den Klienten wirklich bewegt.
|
Das Seminar ist das Richtige für Sie, wenn Sie fundierte + praxiserprobte Methoden suchen, mit denen Sie... → bei „Ja, aber …“ nicht mehr in die Argumentierfalle tappen, sondern entspannt und souverän das Gespräch wieder öffnen können, → Verzichtsangst so aufgreifen, dass der Klient sein Lieblingsritual nicht bewachen muss wie einen kostbaren Schatz, sondern wieder Luft bekommt für kleine, machbare Veränderungen, und → Veränderung so ins Gespräch bringen, dass sie nicht nach Entzug klingt, sondern nach Wahlfreiheit, Sicherheit und vorsichtigem Versuch mit Rückfahrkarte. |
Was machen wir im Seminar?
- Das „Ja, aber“ als Wegweiser nutzen: Sie erkennen schneller, was der Klient schützen möchte: Genuss, Ruhe, Belohnung, Gewohnheit, Halt oder Selbstbestimmung. So beraten Sie genau zu dem Thema, um das es wirklich geht.
- Verlust würdigen, ohne im Verzicht stecken zu bleiben: Sie üben Formulierungen, mit denen sich Klienten verstanden fühlen, ohne dass Ihre Beratung zur Abschiedsfeier für Schokolade, Wurstbrot oder Feierabendritual wird.
- Mit Erlaubnissprache und kleinen sprachlichen Kniffen arbeiten: Sie lernen, wie Sprache Druck herausnimmt, innere Suchprozesse anstößt und Veränderung wieder denkbar macht.
- Kleine Experimente und Mikro-Habits entwickeln: Sie finden mit Ihren Klienten erste Schritte, die überschaubar bleiben, Sicherheit geben und nicht nach Verbot riechen. So wird aus „Dann darf ich ja gar nichts mehr“ ein kleiner Versuch, bei dem der innere Alarm erst einmal Pause hat.
Nach diesem Häppchen können Sie das „Ja, aber“ besser einordnen, die Verzichtsangst dahinter gezielter aufgreifen und Klienten so begleiten, dass Veränderung nicht sofort klingt, als würde das gute Leben vom Speiseplan gestrichen.
Für wen?
Ernährungsberater u. Ernährungstherapeuten (z.B. Diätassistenten, Diätologen, Bachelor, Master und Diplom-Oecotrophologen u. -Ernährungswissenschaftler u.a.), Ernährungsmediziner sowie Psychologen, (Sozial-)Pädagogen, Apotheker, Gesundheitswissenschaftler und -förderer, die im Bereich Ernährung tätig sind (maximal 12 Teilnehmer)
Wann und Wo?
Mittwoch, 11. November 2026, 17.00 bis 20.15 Uhr (insgesamt 4 UE), ONLINE
Wie viel?
99,00 Euro inkl. praktischen Seminarunterlagen
Bonusprogramm:
bei Doppelbuchung: 5% Rabatt auf das zweite Häppchen
Paketpreis: 3 Häppchen für 268 Euro anstatt 297 Euro
Wer macht’s?
Jutta Kamensky, Diplom-Oecotrophologin und Gesundheitswissenschaftlerin (MPH),
Ausbilderin für Ernährungs- und Gesundheitspsychologie und Beratungskompetenz
